ärzte Ohne Grenzen Spenden

Spende für medizinische Hilfe

Wer an Ärzte ohne Grenzen Spenden leistet, unterstützt eine der wichtigsten medizinischen Hilfsorganisationen weltweit. Diese private und unabhängige Institution organisiert in vielen Ländern Nothilfe, engagiert sich aber auch nachhaltig in bestimmten Regionen mit mangelhaftem Gesundheitssystem. Die Gründung fand 1971 in Frankreich unter der Bezeichnung Médecins Sans Frontières statt, die deutsche Sektion gibt es seit 1993 als eingetragenen und gemeinnützigen Verein.

Große Bedeutung in der Notfallhilfe

Richtig spenden

Grundsätzlich handelt es sich bei Ärzte ohne Grenzen um ein internationales Netzwerk an medizinischem Personal, die Bandbreite reicht von Chirurgen bis hin zu Hebammen. Zum einen helfen zum Beispiel deutsche Fachkräfte in anderen Ländern. Zum anderen bezieht die Hilfsorganisation Personen vor Ort ein und stellt die notwendigen finanziellen Mittel, Know-how sowie Infrastruktur zur Verfügung. Vielerorts ist diese Unterstützung notwendig: Bei kriegerischen Konflikten und Katastrophen wie Überschwemmungen stellt sich die Not oftmals so groß dar, dass die lokalen medizinischen Einrichtungen die Gesundheitsversorgung nicht gewährleisten können. In einigen unterentwickelten Ländern existiert selbst in normalen Zeiten keine ausreichende medizinische Betreuung, hier wird Ärzte ohne Grenzen dauerhaft aktiv. Als besonders wichtig erweist sich die Arbeit des Vereins, wenn beides zusammentrifft: eine Notsituation in einem Land mit schlechter Gesundheitsversorgung.

Bei der Notfallhilfe investiert Ärzte ohne Grenzen die Spenden in die akute Versorgung von Betroffenen. Oberste Priorität genießt es, das Leben von Menschen zu retten. In kriegerischen Auseinandersetzungen bricht häufig die komplette medizinische Infrastruktur zusammen, Kranke können sich ausschließlich an Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen wenden. Das Gleiche gilt für Flüchtlinge, die sich aus den Kriegsgebieten gerettet haben. Häufig befinden sie sich im Niemandsland oder in Flüchtlingslagern, in denen nur ausländische Helfer medizinische Betreuung anbieten. Der Schwerpunkt von Ärzte ohne Grenzen liegt in allen diesen Fällen bei der medizinischen Betreuung, die Organisation kümmert sich aber auch um die Verteilung von Hilfsgütern.

Langfristige Projekte

Auch den langfristig angelegten Engagements kommt eine wichtige Bedeutung zu. Können Staaten keine Basis-Gesundheitsversorgung offerieren, springt Ärzte ohne Grenzen ein. Die Organisation baut eine entsprechende Infrastruktur auf und bildet zum Beispiel Personal aus. Ein Teil des Gelds auf dem Spendenkonto nutzt der Verein zudem für Prävention und Aufklärung. Mit Impfkampagnen sorgen die Mediziner dafür, dass sich Krankheiten wie Masern nicht ausbreiten. Dieser vorsorgende Gesundheitsschutz verhindert viel Leid. Bei Themen wie HIV spielen auch Info-Kampagnen eine bedeutende Rolle, die Aktivisten klären über die Gefahren ungeschützten Geschlechtsverkehrs auf. Prinzipiell verhält sich die Organisation weitgehend unpolitisch und neutral, zum Beispiel in kriegerischen Konflikten. Mit diesem Ansatz will sie nicht zwischen die Fronten geraten und sicherstellen, zu möglichst vielen Menschen Zugang zu haben. Explizit politisch gibt sich Ärzte ohne Grenzen bei einzelnen Kampagnen, unter anderem für bezahlbare Medizin für alle Menschen auf der Welt.

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