Aktien Handeln

Richtig Aktien handeln - Tipps und Tricks

Wer mit Aktien handeln möchte, der kauft und verkauft Anteile von Unternehmen. Gehandelt wird an Börsen, die bekanntesten sind amerikanische New York Stock Exchange ("Wall Street") und die Frankfurter Wertpapierbörse in Deutschland. Mittelsmänner zwischen Börse und Kunden sind Makler, die früher auf dem Parkett die Geschäfte mündlich absprachen. Heute ist der Handel global vernetzt und wird über Computersysteme erledigt. Außerdem gibt es noch besondere Börsen wie die Rohstoffbörse oder Co2-Börsen.

Aktien handeln an Börsen

Aktien & Wertpapiere

Die Palette an gehandelten Produkten an der Börse ist sehr breit und deshalb unterscheiden Broker wesentlich zwischen zwei Märkten: Dem Kassamarkt und dem Terminmarkt. Der Kassamarkt handelt primär Basiswerte wie Aktien und Anleihen. Kauft ein Investor eine Aktie am Kassamarkt, ist er mit dem Kauf sofort Miteigentümer an dem Unternehmen. Der Kauf und die Erfüllung des Geschäftes fallen zeitlich zusammen. Am Terminmarkt wird neben dem Handel mit Aktien, Rohstoffen oder Anleihen der zeitliche Aspekt eines Geschäftes besonders berücksichtigt. Der Deal wird zu bestimmten Konditionen zwar ausgehandelt, erfüllt aber wird er erst später. So können zum Beispiel Einkäufer auf in der Zukunft geplante Preissteigerungen spekulieren oder sich absichern. Resultat dieser Termingeschäfte sind Optionsscheine. Sie stellen keinen eigentlichen Wert, wie zum Beispiel eine Aktie dar, sondern geben dem Käufer das Recht, einen Wert in der Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Was kostet mit der Aktienhandel?

Bevor an den Kauf der ersten Aktie gedacht wird, sollten wichtige Informationen gesammelt werden. Kennzahlen, Analysen und Marktberichte aus den aktuellen Nachrichten liefern wichtige Informationen über das gewünschte Unternehmen und führen gleichzeitig in die oft verwirrende Terminologie der Börse ein. Als Erstinvestor führt der erste Weg oft zur Hausbank. Dort kann man sich beraten lassen oder dem Mitarbeiter gleich seine Order nennen. Es ist ratsam, ein bestimmtes Limit anzugeben, genauso wie Höchst- und Tiefstkurse anzugeben, an denen die Aktien auch ohne erneuten Kontakt abgestoßen wird. Die Kosten für einen Aktienhandel sind von Bank zu Bank verschieden, in der Regel aber wird eine Provision von bis maximal 1,25 Prozent der investierten Summe verlangt. Für Kleinaufträge bis 5.000 Euro verlangen Banken oft feste Gebühren von 20 -50 Euro. Hinzu kommen außerdem Depotgebühren. Diese liegt entweder bei einem bestimmten Prozentwert des Depotwerts oder einer jährlichen fixen Summe. Direktbanken sind hier ein klarer finanzieller Vorteil. Es werden selten Depotgebühren verlangt, die Provisionen sind in der Regel ebenfalls niedriger. Allerdings verzichtet man dann auf eine ausführliche Beratung. Vergleiche im Netz sind jedem Anleger anzuraten. Auch sogenannte Demo-Konten sind im Internet zu finden. Damit lässt sich über einen bestimmten Zeitraum mit fiktivem Kapital in Wertpapiere investieren. Ein guter Weg herauszufinden, ob der hektische Aktienmarkt überhaupt eine attraktive Investition ist.

Wie Aktien handeln mit Hilfe von Indizes?

Für Börsen-Einsteiger können Aktien-Indizes einen ersten guten Überblick bieten. Ein Index beinhaltet verschiedene Aktien, die den Index quasi "vertreten". Der berühmteste deutsche Aktienindex ist der DAX, welcher die erfolgreichsten deutschen Unternehmen wie VW oder BASF abbildet. Geht es diesen Großunternehmen gut, zeichnet sich dies im DAX ab und ist so ein Barometer für die gesamte Volkswirtschaft und die Stimmung der Börse. Generell sind solche Indizes eine gute Einsteiger-Anlage. Die Aktien sind stabil, die Unternehmen bekannt und sollte einmal ein Unternehmen in eine unvorhergesehene Krise stürzen, fangen dies die anderen Aktien wieder auf. Natürlich gibt es auch hier Risiken, wie die Euro-Krise in Griechenland gezeigt hat.

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