Fondsrechner

Fondssparen mit dem Sparplanrechner

Wer seine Altersvorsorge ganz oder teilweise mit Investmentfonds gestalten möchte, interessiert sich zumeist dafür, welche Sparleistung er aufbringen muss, um zu einem bestimmten Stichtag über ein Kapital in einer gewissen Größenordnung zu verfügen. Häufig wird für einen systematischen Vermögensaufbau auf einen Sparplan zurückgegriffen, der ein regelmäßiges Fondssparen über einen meist mittel- oder langfristig ausgerichteten Zeitraum vorsieht. Ein Anlagesparplan ist häufig eine preiswertere Alternative zur Direktanlage in Aktien, da schon mit relativ geringen Monatsraten langfristig ein beachtliches Wertpapiervermögen aufgebaut werden kann. Demgegenüber entstehen beim Aktienkauf Kosten, die oft erheblich höher sind als beim Fondserwerb im Rahmen eines Sparplans. Zahlreiche Interessenten nutzen einen der Im Internet zahlreich verfügbaren Fondsrechner, um sich einen Überblick über die zu erwartende Höhe des erzielbaren Kapitalvermögens bezogen auf einen bestimmten Zeitraum, etwa bei Vollendung des 60.

oder 65. Lebensjahres, zu verschaffen.

Investmentfonds auswählen und vergleichen

Ein Fondsrechner wird zumeist als Sparplanrechner genutzt, der auf der Grundlage eines prognostizierten Zuwachses an Fondsanteilen und einer ebenso vorausberechneten Wertsteigerung derselben einen Ausblick auf den Wert dieser Kapitalanlage zu einem gewählten Stichtag ermöglicht. Während bei einer Einmalanlage nur der Wert des aufgebrachten Kapitals zum Zeitpunkt des Investments und dessen Laufzeit in den Fondsrechner einzugeben ist, muss beim Anlagesparplan zusätzlich die Höhe der meist monatlich fällig werdenden Sparraten rechnerisch angesetzt werden. Dazu ist eine eventuelle Dynamik bei den Sparraten zu berücksichtigen. Zudem ist der Prognose eine angenommene Wertentwicklung des Fonds (Kurszuwachs) zugrundezulegen, wobei regelmäßig unterstellt wird, dass Ertragsausschüttungen im Fonds wieder angelegt werden. Unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages, einer etwaigen Verwaltungsgebühr sowie eventueller Depotkosten ergibt sich so eine Renditeberechnung, die sich an der Performance des Fonds orientiert.

Die Berechnung der Wertentwicklung beim Fondssparplan

Das so erzielte Ergebnis ergibt für den Anleger, der seine private Rente berechnen möchte, ein Zahlenbild, an dem er seine Anlageentscheidung ausrichten kann. Da er darin frei ist, über die Höhe der monatlichen Sparrate und die Laufzeit des Fondssparplans zu entscheiden, kann er seine finanziellen Dispositionen an dem von ihm angestrebten Anlageziel ausrichten. Dies gilt besonders dann, wenn der Fondssparplan mit einem Auszahlplan kombiniert ist, der ab einem bestimmten Stichtag die regelmäßige Entnahme eines bestimmten Kapitalbetrages vorsieht, der als privat finanzierte Rente neben die gesetzliche und ggf. betriebliche Altersvorsorge tritt. Der Vorteil eines Fondsrechners liegt darin, dass der Anlageinteressent meist auf Daten zurückgreifen kann, die eine Beurteilung der mittel- und langfristigen Performance eines bestimmten Fonds zulassen.

Wer einen Fondsrechner nutzt, will in der Regel einen Vergleich zwischen mehreren konkurrierenden Anlagefonds aus dem selben Marktsegment vornehmen. Dabei spielt nicht nur die Ausrichtung des Fonds auf verschiedene Anlageinstrumente wie Aktien, Renten, Immobilien oder Geldmarktpapiere eine wesentliche Rolle. Entscheidend ist bei der Beurteilung von Aktienfonds vielmehr auch die Zusammensetzung des jeweiligen Portfolios. So kann die Performance eines weltweit anlegenden Aktienfonds nicht mit derjenigen eines Fonds verglichen werden, der nur in Papiere aus Deutschland oder dem Euro-Raum allgemein investiert. Erst recht gilt dies für Branchen- und Themenfonds, die oft zudem erheblichen Wertschwankungen ausgesetzt sein können. Die Performance aller Fonds lässt sich am besten danach beurteilen, wie deren Wertentwicklung im Verhältnis zum jeweiligen Referenzindex (Benchmark) wie dem DAX-30 ausfällt.

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