Frankfurter Fondsbank

Fondsplattform mit besonderem Service

Anfang 2002 wurde die Frankfurter Fondsbank als Tochtergesellschaft der renommierten BHF Bank ins Leben gerufen. Gegründet als professionelle Vertriebs- und Verwahrungsplattform für Investmentfonds, konnte das Finanzdienstleistungsunternehmen jährlich Zuwächse der Kundeneinlagen in einer Größenordnung von durchschnittlich 20 Prozent verzeichnen. Im August 2009 wurde die FFB zu 100 % an Fidelity International, einen der größten Vermögensverwalter weltweit, verkauft. Seitdem firmiert sie unter dem Namen FIL Fondsbank GmbH.

Investmentfonds auswählen und vergleichen

Die Frankfurter Fondsbank ist keine Vollbank, sondern eine Plattform, die Investmentfondsdepots verwaltet. Sie arbeitet mit freien Fondsvermittlern zusammen, die ihrerseits selbst keine Depots führen dürfen. Das heißt, als Anleger wickelt man der Erwerb von Fondsanteilen über einen Vermittler ab, bezahlt aber bei der Fondsbank. Dabei werden oft großzügige Rabatte, bis zu 100 Prozent, auf den Ausgabenaufschlag gewährt. Das ist besonders für Anleger interessant, die sonst direkt bei Fondsgesellschaften ordern und dabei in der Regel das Agio voll bezahlen müssen. Im Depot können die Produkte verschiedener Investmentgesellschaften bequem gelagert werden. Das Angebot auf der Plattform der FFB umfasst rund 8000 Fonds verschiedener Risikoklassen von ca. 200 Fonds-Gesellschaften.

Depots verschiedener Bauart

Die Frankfurter Fondsbank bietet Depots in unterschiedlicher Form an. Das klassische Fondsdepot richtet sich an Anleger und Fondssparer mit eher einfachen Depotstrukturen. Für die Einmalanlage liegt der Mindestbetrag bei 500 EUR. Folgezahlungen ab 50 EUR sind möglich. Ab einer monatlichen Rate von 25 EUR, kann man aber auch, z. B. als zusätzliche Altersvorsorge für Kinder, Vermögen ansparen. Auszahlpläne sind ab einer Anlagesumme von 5.000 EUR und einer Monatsrate von 50 EUR möglich. Die Preise für dieses Depot betragen 0,25 % des durchschnittlichen Depotwertes, mindestens aber 25 EUR und maximal 45 EUR pro Jahr. Als Transaktionskosten werden 2 EUR pro Kauf oder Verkauf berechnet. Spar- und Auszahlpläne sind davon ausgenommen.

Beim "FFB Fondsdepot:plus" gibt es etwas mehr an Komfort. Ins Depot integriert ist ein Abwicklungskonto. Das bedeutet, für Transaktionen muss nicht ständig auf ein externes Referenzkonto zurückgegriffen werden. Beträge können bei Bedarf auch vorübergehend geparkt werden. Komplexere Umschichtungen sind leichter möglich, indem man Kauf- und Verkaufsgeschäfte miteinander kombiniert.

Der Fondskredit

Bei diesem Depot ist es auch möglich, die Fondsbestände zu beleihen. Wer also kurzfristig einen Teil des angelegten Geldes braucht, muss seine Fondsanteile nicht verkaufen, sondern kann einen sogenannten Fondskredit beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass das Bestandsvolumen mindestens 5.000 EUR beträgt. Die Beleihungsgrenze für alle Fonds liegt bei 50 %. Die Kredithöhe ist aber auf 40 % des Depotvolumens beschränkt. Einzelne Investmentfonds oder Produkte können durch die FFB von der Beleihung ausgeschlossen werden. Der Sollzinssatz für den Kredit ist veränderlich, aber nur halb so hoch wie die Dispozinsen der meisten Banken. Die Gebühren für dieses Depot betragen, unabhängig vom Depotwert, 40 EUR pro Jahr. Für Transaktionen gelten die gleichen Bedingungen wie beim klassischen Depot. Für die Einrichtung eines Fondskredits sind einmalig 0,25 % des Kreditbetrages fällig.

Zusatzangebote

Auch vermögenswirksame Leistungen können bei der Frankfurter Fondsbank in einem Fondssparplan angelegt werden. Dafür stehen mehr als 200 Fonds zur Verfügung. Die monatliche Mindestanlage beträgt 34 EUR und für die Verwaltung werden 12 EUR zusätzlich pro Jahr in Rechnung gestellt. Der gleiche Betrag fällt auch an, wenn Sie ein Mietkautionsdepot bei der FFB einrichten.

Auch wenn die FFB keine vollwertige Bank ist, nimmt sie am Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken teil. Eine sichere Vermögensanlage ist also genauso möglich wie beim Fondskauf über die Hausbank. Die Depotverwaltung und alle Transaktionen sind online möglich. Für Kunden bietet die Internet-Frontend Plattform umfangreiche Informations- und Servicetools.

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