Geld am Besten Anlegen

Die besten Zinsen für Ihre Anlage

Viel Sicherheit, hohe Renditen und möglichst kurze Laufzeiten: Das magische Dreieck für alle Anleger besteht genau aus diesen drei Kriterien. Jeder Anleger möchte möglichst viel davon, alle drei gleichzeitig sind aber mit kaum einer Geldanlage zu erreichen. Wer beste Zinsen für seine Geldanlage sucht, der muss sein Portfolio streuen und eine Anlagestrategie für sich festlegen. Man sollte niemals sein Geld in unverständliche Anlagen investieren - kein Banker oder Berater trägt später die Verantwortung. Wenn es um die Vermehrung von Geld geht, sollte man etwas Zeit opfern, um sich so viel Finanzwissen wie möglich über die verschiedenen Anlageformen anzueignen.

Doch welche Anlageform bietet die besten Zinsen bei welchem Risiko?

Auf der sicheren Seite

Geldanlage

Die sichersten Anlageformen bleiben das gute alte Sparbuch und Tagesgeldkonten. Beide bieten viel Liquidität bei sehr viel Sicherheit durch den Einlagensicherungsfonds der Banken - dafür bleibt die Rendite auf der Strecke. Momentan sind maximal 1,5 Prozent Zinsen bei beiden Anlageformen drin, das reicht oft nicht einmal, um die Inflation auszugleichen. Beide sollten nur einen geringen Teil des Portfolios ausmachen und das auch nur, weil sie eine flexible Geldquelle sein können. Tagesgeldkonten sind sicherlich die sicherste Anlage für risikoaverse Anleger.

Fest angelegt - Termingeld

Wer auf etwas Liquidität verzichten kann, der sollte sein Kapital in Termingeld anlegen. Meist bestehen hier Mindestlaufzeiten von über einem Jahr, dafür steigt die Verzinsung auf derzeit durchschnittlich 1,8 - 2,9 Prozent. Die Zinssätze sind über die gesamte Laufzeit festgelegt, sollte also eine Niedrigzinsphase bevorstehen, profitiert man als Anleger von den fixen Zinsen. Außerdem kann man im Voraus gut planen, da man nach Ablauf der Anlage genau weiß, was man herausbekommt. Für Termingeld fordern die meisten Banken eine Mindesteinlage von 5.000 Euro. Achten sollte man außerdem darauf, ob man das Termingeld als Festgeld oder Kündigungsgeld anlegt. Bei ersterem wird für die Einlage im vorneherein ein Fälligkeitstermin festgelegt während Kündigungsgeld innerhalb einer gewissen Frist gekündigt werden muss. Beste Zinsen für diese Geldanlage erhält man oft bei Online-Banken.

Seit Jahrzehnten verlässlich - Bundeswertpapiere

Deutsche Staatsanleihen sind gerade in Zeiten der Finanzkrise gefragter denn je. Sie genießen bei Anlegern höchstes Vertrauen und bis jetzt ist die Bundesregierung ihrer Zahlungsverpflichtung immer nachgekommen. Staatsanleihen sind Schuldverschreibungen mit denen der Käufer praktisch der Bundesregierung Geld leiht. Ein Ausfallrisiko für diese Investition besteht nur im sehr unwahrscheinlichen Falle eines Staatsbankrotts. Allerdings haben wir am Beispiel Griechenland gesehen, dass auch dies möglich ist. Natürlich kann man als Anleger auch Staatsanleihen anderer Länder kaufen - Großbritannien, Schweden oder Norwegen gelten als besonders sicher. Da Deutschland ebenfalls zu den sehr sicheren Kandidaten gehört, ist auch der Zins dementsprechend niedrig. Anleger können mit Zinsen bis zu 3 Prozent rechnen, unsicheren Staatsanleihen, zum Beispiel Italien, Portugal oder Spanien bieten beste Zinsen für diese Geldanlage, ca. 5 - 10 Prozent. Je nach Auswahl also, gelten Staats- und Bundesanleihen als zuverlässigste der verschiedenen Geldanlagen. Auch als Kapitalanlage für Kinder haben sie sich bewährt.

Rohstoffe

Rohstoffe wie Gold gelten als krisensicher und stabil. Gerade in unsicheren Zeiten steigt der Goldpreis, da die Flucht in sichere Werte für viele Anleger attraktiv erscheint. In den letzten Jahren hat der Preis allerdings stark abgenommen. Trotzdem gilt es immer noch als zuverlässige Anlage, da die Nachfrage in den nächsten Jahrzehnten praktisch als gesichert gilt. Schmuck und die Präferenz Gold als physische Anlage zu besitzen, garantiert einen gesicherten Preis. Auch die Tatsache, dass die Eurokrise in den nächsten Jahren noch nicht ausgestanden sein wird, stärkt das Vertrauen in das Edelmetall. Länder wie Italien oder Spanien haben den Gipfel der Krise noch nicht erreicht, was den Goldpreis weiter stützen wird.

Aktien

Wo Aktien früher noch als hochspekulativ galten, sind sie heute mit etwas Vorwissen und Selektion als recht sichere Anlage mit guten Renditechancen anzusehen. Kauft man eine Aktie, erwirbt man einen Teil eines Unternehmens. Macht das Unternehmen Gewinne, steigt nicht nur der Preis der Aktie, und damit ihr Wiederverkaufswert, als Anleger kann man außerdem noch mit einer Dividende rechnen. So profitiert man im Idealfall zweimal. Als Investor sollte man nur Aktien von Unternehmen kaufen, dessen Geschäftsmodell einem bekannt ist und man es auch versteht. Immerhin besteht bei einem Bankrott die Chance, sein komplettes Kapital zu verlieren. Auch bei Aktien sollte man sein Kapital streuen und in verschiedene Wirtschaftszweige und Branchen investieren. Außerdem hat es sich bewährt, Unternehmensanteile mit einer langen Perspektive anzulegen. Kursschwankungen sind oft nur kurzfristig und die Rendite kann besser gesteigert werden, wenn man problematische Phasen auch einmal aussitzen kann. Viele Banken bieten sogenannte Demo-Accounts an, mit denen man seine Anlagestrategie einem Test unterziehen kann. Die Renditen schwanken bei Aktien aufgrund der Natur der Sache stark, ein guter Investor geht von 5 - 10 Prozent aus.

Investmentfonds

Ein Investmentfonds ist eine Bündelung von verschiedensten Anlageformen. So gibt es Aktienfonds, Immobilienfonds, Rentenfonds oder Indexfonds. Das Risiko eines Fonds richtet sich mehrheitlich nach dem Inhalt. Enthält der Fonds hochspekulative Aktien ist das Risiko wesentlich höher, als bei Rentenfonds. Um in einen Fonds zu investieren, sollte man unbedingt die Hilfe eines Beraters in Anspruch nehmen und sich zusätzlich selbst informieren. Durch die hohe Streuung innerhalb des Fonds ist ein Totalverlust meist ausgeschlossen, allerdings sind Fonds recht verwaltungsintensiv und die Kosten dafür gehen zu Lasten der Renditen. Im Vergleich schaffen es nur wenige Fonds, den maßgeblichen Vergleichsindex zu übertrumpfen. Eine gute Alternative sind ETFs, Exchange Trade Funds, die ohne Manager auskommen und verschiedene Indizes wie den DAX nachbilden. Beste Zinsen für diese Geldanlage erhalten Anleger, die bereit sind, sehr viel Risiko einzugehen.

Zertifikate

Zertifikate sind eines der riskantesten Investitionen, wenn es darum geht sein Vermögen zu vermehren. Der Käufer eines Zertifikats erhält keine direkten Zinsen, sondern profitiert von der Entwicklung eines Wertpapiers oder Indizes, daher der Name Derivat, zu Deutsch "von etwas abgeleitet sein". Es lässt sich nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse setzen. Damit sind sie ein beliebtes Mittel, um in Krisenzeiten gute Renditen zu erwirtschaften. Vorsicht sollte man trotzdem walten lassen: Zertifikate sind ein Produkt für Profis. Sie sind hochkomplex und geht der Emittent pleite, wie zum Beispiel bei der Bankenkrise in den USA, ist das eingesetzte Kapital verloren.

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