Geldanlage für Baby

Für das Baby mit Sparen vorsorgen

Viele Eltern und Verwandte wie Großeltern wollen mit einer Geldanlage für das Baby dem Nachwuchs Gutes tun. Das klassische Sparbuch erfreut sich hierfür weiter großer Beliebtheit, angesichts meist geringer Zinssätze eignet es sich aber nicht. Festgeld- und Tagesgeldkonten sowie Sparpläne stellen die besseren Alternativen dar. Auch Fondssparpläne verdienen einen Blick.

Sicher sparen zu attraktiven Konditionen

Geldanlage

Für viele verzinste Sparprodukte gilt die gesetzliche Einlagensicherung, die im Falle einer Bankenpleite eine Summe bis zu 100.000 Euro garantiert. Zu den geschützten Anlageformen zählen Tages- und Festgeld sowie verzinste Sparpläne. Wer einen großen Wert auf maximale Sicherheit bei der Geldanlage für das Baby legt, sollte diese Varianten vorziehen. Ein Festgeldkonto erweist sich bei einer Einmalanlage als vorteilhaft, wenn Sparer zum Beispiel dem Kind auf einen Schlag 1.000 Euro zukommen lassen wollen. Beim Tagesgeld können die Schenkenden nach Belieben Geld einzahlen, es lässt sich auch flexibel abheben. Davon zu unterscheiden sind Sparpläne, auf die ein monatlicher Mindestbetrag fließt. In der Regel fordern Banken eine niedrige Mindestsumme von etwa 20 bis 30 Euro. Der Vorteil besteht darin, dass sich auch aus regelmäßig kleinen Beträgen langfristig ansprechend hohe Spareinlagen ergeben.

Bei allen drei Anlagetypen empfiehlt sich dringend ein Zins-Rechner. Die Rendite unterscheidet sich zwischen den Anbietern enorm, insbesondere Direktbanken überzeugen vielfach mit attraktiven Konditionen. Die Zinssätze auf dem Tagesgeldkonto können sich jederzeit ändern. Gewöhnlich offerieren gute Institute aber dauerhaft überdurchschnittliche Zinsen. Im schlimmsten Fall können die Erwachsenen nach einer Zinssenkung kurzfristig die Bank wechseln. Festgelder und Sparpläne zeichnen sich dagegen durch langfristig fixe Konditionen aus.

Speziell bei Festgeldkonten fragt sich, welche Laufzeit Sparer wählen sollen. Die Bandbreite reicht von wenigen Monaten bis zu zehn Jahren. Die Verfügbarkeit spielt bei einer Geldanlage für das Baby keine Rolle, da der Nachwuchs das Geld erst wesentlich später benötigt. Anleger sollten ihre Aufmerksamkeit jedoch auf das aktuelle Zinsniveau und die wahrscheinliche Zinsentwicklung richten. Momentan gute Zinsen sollten sie dem Nachwuchs möglichst lange sichern. Liegen die Zinsen aktuell tief und stehen Zinserhöhungen in Aussicht, sollten sie kürzere Laufzeiten wählen und das Geld später zu besseren Konditionen erneut anlegen.

Geld an der Börse anlegen

Eltern und Co. können auch in Wertpapiere investieren. Aktien versprechen deutlich höhere Renditen. Auf der anderen Seite existieren Kursrisiken. Diese lassen sich aber erstens mit einer Risikostreuung minimieren. Bestenfalls kaufen Anleger Aktienfonds, welche Papiere von etablierten und wertstabilen Unternehmen verschiedener Branchen erwerben. Zweitens interessieren vorübergehende Kursschwankungen bei einem langen Anlagehorizont von mehreren Jahren nicht. Selbst nach schweren Krisen erholen sich Aktienmärkte wieder und erreichen neue Höchststände. Sparer müssen nur ein bisschen Geduld aufbringen und dürfen nicht panisch verkaufen.

Wer regelmäßige Raten für die Geldanlage für das Baby überweisen möchte, sollte einen Fondssparplan abschließen. Einige Direktbanken offerieren finanziell interessante Angebote. Bei ihnen lassen sich ausgewählte Fonds zum Beispiel mit rabattiertem Ausgabeaufschlag oder ohne diese Gebühr ordern. Sparer können zudem flexibel die Sparraten anpassen oder vorübergehend aussetzen, die Fonds wechseln können sie ebenfalls. Die Mindestbeträge liegen wie bei verzinsten Sparplänen bei etwa 25 Euro im Monat.

Mehr zum Thema