Geldanlage Rendite

Geld renditestark und sicher anlegen

Die Rendite einer Geldanlage hängt stets ab von dem Risiko, das Sie bereit sind einzugehen. Bietet Ihnen jemand 12 % Rendite ohne Risiko, kann das nicht seriös sein. Abgesehen von der Rendite sind aber auch die persönlichen Anlageziele wichtig, wenn Sie über Ihre Geldanlagen entscheiden.

Langfristig für das Alter sparen

Geldanlage

Die gesetzliche Rente reicht nicht aus, um nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Je früher man anfängt, Geld für die Altersvorsorge zurückzulegen, desto leichter fällt es, bis zum Renteneintritt ein beachtliches Kapital aufzubauen. Der Staat fördert die Bildung von Altersvermögen durch Steuervergünstigungen von Produkten der sogenannten zweiten Schicht nach der gesetzlichen Rentenversicherung. Das sind in erster Linie Versicherungen nach dem Modell Riester und die betriebliche Altersvorsorge.

Die Lebensversicherer haben mit niedrigen Zinsen und schlechter Presse zu kämpfen. Auch wenn renditestarke Produkte mit hoher Garantieverzinsung Vergangenheit sind, ist die private Rentenversicherung nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt wird. Bei konventioneller Kapitalanlage gibt es immer noch einen Garantiezins deutlich über dem Niveau von Sparbuchzinsen, und mit etwas Risikobereitschaft bietet eine fondsgebundene Rentenversicherung auf die lange Laufzeit gesehen gute Chancen. Die Riester-Versicherung hat zudem den Vorteil eines garantierten Kapitalerhalts auch in der fondsgebundenen Variante. Zudem wird die Rendite dieser Geldanlage durch staatliche Zuschüsse und Steuerersparnis gewaltig verbessert. Auch vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers können Sie hier einbringen. Ganz abgesehen von den Überlegungen zur Verzinsung bleibt die Versicherung das einzige Produkt, das eine Rentenzahlung bis zum Lebensende garantiert. Da kann keine Bank mithalten.

Aktien und Fonds nur für lange Laufzeiten

Langfristig bieten Aktien die besten Chancen auf eine attraktive Rendite. Privatleute sollten Geld am besten in Aktienfonds anlegen, denn sie stellen die nötige Mischung und Streuung des Risikos sicher. Sie müssen dazu nicht viel über den Börsenhandel lernen, denn professionelle Fondsmanager nehmen Ihnen die Arbeit ab. Kostengünstiger als aktiv gemanagte Fonds sind Indexfonds, sogenannte ETF, die Wertentwicklungen der Märkte nachbilden und nach Kosten oft nicht schlechter abschneiden.

Auch wenn Aktien in den letzten vierzig Jahren im Schnitt fast 7 % jährlich zugelegt haben, gab es auch lange Durststrecken zu überwinden. In kurzen Zeiträumen kann die Rendite dieser Geldanlage einbrechen, ja sogar deutlich negativ sein. Zwischen 2000 und 2003 verloren die Papiere mehr als die Hälfte an Wert, und es dauerte über zehn Jahre, diese Verluste wieder aufzuholen. Können Sie so lange auf das Kapital verzichten, sitzen Sie die schwachen Marktphasen einfach aus. Benötigen Sie das Geld, müssen Sie Kursverluste realisieren, verlieren also nicht nur auf dem Papier.

Für mittelfristige Anlagen zwischen drei und fünf Jahren Laufzeit bietet sich deshalb Festgeld an. Das wird zwar nicht besonders hoch verzinst, unterliegt aber auch keinen Wertschwankungen und ist in der EU bis mindestens 100.000 EUR pro Sparer gesetzlich abgesichert. Geld für kurzfristige Notfälle ist auf einem Tagesgeldkonto gut aufgehoben.

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