Geldanlage Windkraft

Sicher investieren in Windkraftanlagen

Der Ausstieg aus der Atomenergie macht eine Geldanlage in Windkraft zu einer erfolgversprechenden Investition. Inzwischen gibt es mehr als 17 000 Windkraftanlagen im Land und viele weitere werden noch folgen. Das liegt nicht zuletzt an der Politik der Bundesregierung, die diese umweltfreundliche Energieproduktion stark fördert. In ihrem Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert sie den Lieferanten einen Festpreis für ihren Strom, ganz unabhängig von der Marktsituation. Auch wenn diese Förderung im Laufe der Jahre zurückgefahren werden wird, bleibt die Investition in Windkraft interessant.

Doch sollte sie nur in politisch stabilen Ländern erfolgen. Eine Empfehlung sind dabei europäische Länder, bevorzugt Deutschland und Skandinavien, sowie die Beneluxstaaten und die USA.

Hohe Rendite-Versprechungen sind wenig verlässlich

Geldanlage

Geldanlagen in Windkraft werden mit sehr viel Aufwand und hohen Renditen beworben. Doch unkompliziert ist diese Investitionsart nicht, da sich die Anlageformen inhaltlich stark voneinander unterscheiden. Konservative Anlagen sind dabei ebenso vertreten wie spekulative Investitionen. Hauptsächlich werden zwei Investitionsarten angeboten: Windkraftbeteiligungen oder Anleihen beziehungsweise Genussscheine. Bei einer Beteiligung an einer Winkraftanlage erwirbt der Anleger einen realen Wert, der ihm auch durch Währungs- und Finanzkrisen nicht verloren gehen kann. Zudem hat er ein Mitspracherecht und kann darüber Einfluss auf Geschäftsentscheidungen nehmen. Anders ist die Situation bei Genussrechten. Hier sammelt das Windkraft-Unternehmen Geld von Investoren, das in Bau und Betrieb einer Anlage investiert wird. Bei diesem Modell hat der Anleger keinen Einfluss auf die Geschäftspolitik. Das Geld ist über viele Jahre festgelegt, ein vorzeitiger Ausstieg ist ausgeschlossen. Beste Rendite im zweistelligen Prozentbereich ist bei diesem Modell ebenso möglich wie ein Totalausfall.

Angebote genau prüfen

Die Wahl der Investitionsform ist auch vom Kapital des Anlegers abhängig. Für Windkraftbeteiligungen werden üblicherweise hohe, fünfstellige Summen gefordert, die als Sofort-Einlage fällig sind. Eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren ist realistisch. Diese Investitionsmöglichkeit wird auch von kleinen, regionalen Windparks angeboten und sind eine sichere Anlage mit guten Konditionen. Hier ist die Situation auch für den Laien überschaubar, was bei Großprojekten, wie beispielsweise milliardenschweren Off-Shore-Anlagen nicht gegeben ist. Eine Geldanlage in Windkraft ist zukunftsträchtig und sicher, wenn es sich um seriöse Anbieter handelt. Jeder Interessent sollte sich vor der Entscheidung umfassend informieren und online Vergleich Rechner nutzen. Als alleinige Geldanlage ist Windkraft ungeeignet. Sicher investieren heißt immer, das vorhandene Kapital möglichst breit zu streuen.

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