Gold als Altersvorsorge

Mit Gold sicher für das Alter vorsorgen

Für Gold als Altersvorsorge spricht ein wesentliches Argument: die Sicherheit. Im Gegensatz zu Geld unterliegt dieses Edelmetall nicht der Inflation. Zudem lässt sich bei einer guten Kursentwicklung eine ansprechende Rendite erwirtschaften. Anleger können sich dabei zwischen verschiedenen Formen der Investition entscheiden. Sie können physisches Gold, Fonds oder Aktien kaufen.

Vorteil Gold: Inflationsschutz

Private Altersvorsorge

Viele Anleger schätzen Gold als sichere Kapitalanlage. Dieses Edelmetall kommt nur in begrenzten Mengen vor, das garantiert die Wertstabilität. Bei Geld müssen Besitzer dagegen stets die Inflation fürchten. Weiten Notenbanken die Geldmenge aus, verliert Geld an Wert. Verbraucher können sich für die gleiche Summe weniger leisten. Das spielt vor allem bei der Altersvorsorge eine beträchtliche Rolle. Ein heute scheinbar ausreichender Betrag an monatlichen Renten oder an Vermögen kann sich einige Jahre später als zu niedrig erweisen, insbesondere bei einer überraschend hohen Inflationsrate. Gold zeigt sich gegen diesen Mechanismus resistent, Anleger schützen sich mit dieser Investition vor allem vor krisenhaften Zeiten. Sie müssen nicht Sorge haben, dass Turbulenzen auf den Finanzmärkten und in der Wirtschaft sowie das Handeln von Politik und Notenbanken einen finanziell abgesicherten Ruhestand gefährden.

Zugleich lässt sich mit Gold Rendite erzielen. In der Regel steigen die Kurse besonders in schwierigen ökonomischen Zeiten. Wenn Geldanleger Verluste an den Börsen und eine hohe Inflationsrate vorhersagen und mit sicheren Anlageformen Zinsen unterhalb der Geldentwertung erwirtschaften, wählen viele Gold als Altersvorsorge und mittelfristige Investition. Damit ermöglicht das Edelmetall eine antizyklische Vorsorge: Wenn beispielsweise Aktien in Krisenzeiten an Wert verlieren, steigen die Goldkurse. So lässt sich die Altersvorsorge mit Gold als Bestandteil absichern.

Tipps zur Anlagestrategie

Interessierte sollten aber überlegen, wann sie Geld in Gold investieren. Wie alle an den Börsen notierten Edelmetallen unterliegt auch Gold Kursschwankungen. Sie sollten sich immer dann für einen Kauf entscheiden, wenn der Kurs auf einem ansprechenden Niveau liegt und Steigerungspotenzial aufweist. Meist empfehlen sich dafür eher wirtschaftlich ruhige Phasen. Auf Höhepunkten von Krisen befindet sich das Niveau meist weit oben, da viele Investoren in diese Anlageform strömen. Zudem sollten Anleger abwägen, wie viel der Altersvorsorge sie mit diesem Edelmetall abdecken wollen. Sparer sollten immer nur einen Teil des Geldes dafür verwenden, sie sollten niemals alles auf diese Karte setzen. Gold dient vornehmlich der Absicherung, nicht dem Erzielen einer hohen Rendite. Mit Aktien lassen sich auf Dauer in puncto Vermögensvermehrung bessere Ergebnisse erwirtschaften.

Schließlich müssen Interessierte zwischen verschiedenen Anlagetypen wählen. Gold als Altersvorsorge lässt sich zum Beispiel mit physischem Edelmetall umsetzen, Sparer erwerben etwa Goldbarren. Diese können sie zu Hause lagern oder in einem Bankfach. Sie können aber auch börsengehandelte Papiere kaufen. ETCs als Inhaberschuldverschreibungen sichern die Emittenten mit physischem Gold ab, entsprechend profitieren Anleger vom Inflationsschutz. Indirekt partizipieren Investoren mit Goldminenaktien an der Entwicklung des Goldkurses. Steigen die Nachfrage nach Gold und dessen Wert, verdienen die Unternehmen mehr Geld.

Mehr zum Thema