Günstige Geldanlagen

Günstig anlegen und das Risiko streuen

Jeder Anleger versucht, durch eine günstige Geldanlage möglichst gute Renditen für sein eingesetztes Kapital zu erreichen. Doch wie kann man Investments finden, die nicht nur ertragreich sondern auch sicher sind? Natürlich müssen bei günstigen Geldanlagen die Zinsen möglichst hoch sein. Doch eine hohe Verzinsung für das angelegte Vermögen gibt es meist nur dort, wo auch bestimmte Risiken akzeptiert werden müssen. Dabei sollte eine günstige Geldanlage wenigstens ein Maß an Sicherheit bieten.

Rendite und Verfügbarkeit

Geldanlage

Sicher und gut sind Sparbriefe, Tagesgeld und Festgeld. Anleger sollten, bevor sie ihr Vermögen anlegen, das zur Verfügung stehende Geld teilen. Etwa drei Monatsgehälter netto sollten dann in Tagesgeld angelegt werden. Sie bieten dem Sparer neben akzeptablen Zinsen die Möglichkeit, sein Erspartes schnell wieder flüssig machen zu können. Ein weiterer Teil kann in Festgeld investiert werden. In der Vergangenheit lagen die Erträge guter Festgeldangebote über der Inflationsrate. Gut sind dabei Laufzeiten zwischen 12 und 36 Monaten. Im Gegensatz zu Tagesgeld, bei dem der Zinssatz praktisch jeden Tag geändert werden kann, ändert sich der Zinssatz bei Festgeld nicht. Deshalb kommen Anleger aber auch nicht vor dem Ende der Laufzeit aus ihrem Investment heraus. Deshalb heißt Festgeld auch Termingeld.

Auch ein Banksparplan ist eine interessante Möglichkeit für eine günstige Geldanlage. Für den Sparplan spricht, dass der Anleger jeden Monat einen Betrag einzahlen muss und auch beim Sparen mit wenig Geld längerfristig sein Vermögen aufbaut. Wer sich für einen Sparplan interessiert und überlegt, bei welcher Banker anlegen will, sollte sich bundesweit Angebote ansehen und dann den Plan mit der besten Rendite wählen. Attraktive Offerten kommen zunehmend von Direktbanken. Auch kleinere Institute, die regional agieren, bieten bei Sparplänen günstige Geldanlagen. Das Internet verschafft dem Anleger einen guten Überblick. Es gibt Sparpläne, die monatlich Mindestraten verlangen. Bei anderen Sparofferten kann der Anleger selbst wählen. Die maximale Laufzeit von Sparplänen betragen in der Regel zehn Jahre.

Mehr Rendite mit Fonds

Ein Gesichtspunkt einer günstigen Geldanlage ist eine breite Streuung des eingesetzten Geldes. Je nach Erfahrung und Risikoneigung können deshalb auch Investmentfonds zum geeigneten Teil einer Geldanlage gehören. Allerdings muss es sich dabei um ein längerfristiges Investment handeln. Gegenüber Einzelaktien haben Fonds den Vorteil, dass bereits mit kleinen Beträgen die breite Streuung möglich wird. Sinkt der Kurs eines Unternehmens, kompensieren Kursgewinne bei anderen Aktien das. In letzter Zeit sind vor allem Exchange Traded Funds (ETFs) günstige Alternativen. Ein ETF kopiert die Zusammensetzung eines einzelnen Index, wie etwa den DAX (Deutscher Aktienindex). Das reduziert die Kosten, denn die Verwaltungsgebühren liegen deutlich niedriger als die klassischer Fonds. Ein Fonds mit geringen Kosten muss weniger Gewinn erbringen, damit der Anleger auf positive Rendite kommt.

Risiken breit streuen

Breit streuen heißt nicht nur, auf unterschiedliche Anlageklassen sondern auch auf abgestufte Laufzeiten zu setzen. Mit Blick auf die Vergangenheit bringen börsennotierte Papiere dabei immer mehr ein als Spareinlagen. Allerdings muss man in der Lage sein, Börsentiefs auch über extrem lange Zeiten auszusitzen. Wer in einer schwierigen Situation sein Geld an der Börse nicht einfach in dem betreffenden Investment liegen lassen kann, macht ganz sicher Verluste. Geld, was nicht dringend als liquide Reserve zur Verfügung stehen muss, kann außerdem, je nach Mut zum Risiko, in lang laufende Anlagen, in Unternehmens- oder Staatsanleihen fließen.

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