Investieren in Windkraft

Hohe Rendite: Investition in Windkraft

Das Investieren in Windkraft empfiehlt sich für alle, die Umweltschutz mit einer ansprechenden und stabilen Rendite verbinden wollen. Mehrere Formen der Kapitalanlage stehen hierfür zur Auswahl: Erstens können Anleger mit Genussscheinen und Genossenschaftsanteilen direkt an dem Erfolg von Windkraftanlagen partizipieren. Zweitens können sie Aktien von Unternehmen dieser Branche kaufen.

Mit der Kapitalanlage den Bau von Anlagen finanzieren

Geldanlage

Hunderte Millionen Euro haben Sparer in den letzten Jahren in konkrete Windkraft-Projekte fließen lassen. Meist haben sie Genussscheine von Investmentgesellschaften gekauft, die mit dem eingenommenen Geld an Land oder im Meer Windparks errichtet haben. Die große Beliebtheit lässt sich leicht erklären: Mit einer solchen Investition unterstützen die Anleger die Energiewende, zugleich verbuchen sie eine attraktive und vergleichsweise sichere Rendite weit über dem Niveau von Festgeldkonten. Das verdanken sie dem Staat, der den Ausbau der Windenergie mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz massiv unterstützt. Dieses Gesetz legt für Strom feste Einspeisevergütungen sowie eine Abnahmegarantie fest, die Betreiber unterliegen somit nicht den Nachfrage- und Kursschwankungen an der Strombörse. Die Windverhältnisse und mögliche technische Probleme sind die einzigen Risiken.

Vielfach können sich Interessierte mit Genussscheinen hohe Einnahmen über lange Zeiträume sichern. Sie erhalten bei dieser Anlageform eine jährliche Zins- beziehungsweise Dividendenzahlung, die Höhe richtet sich nach der Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Bei Genussrechten handelt es sich um eine Art Anleihe, Investoren leihen der Investmentgesellschaft Geld. Sie beteiligen sich nicht direkt an der Unternehmung. Bei Energiegenossenschaften, die sich häufig im lokalen Rahmen finden, sieht das anders aus. Mit dem Erwerb eines Genossenschaftsanteils werden Anleger Miteigentümer inklusive Stimmrecht auf der Genossenschaftsversammlung. Genossenschaften zahlen ebenfalls eine jährliche Dividende auf Basis der Gewinnsituation, die Höhe beschließt die Genossenschaftsversammlung. Was alle beim Investieren in Windkraft bedenken sollten: Bei beiden Anlagetypen binden sich Investoren längerfristiger. Genussrechte verfügen oft über eine Laufzeit von 5 bis 15 Jahren. Bei Genossenschaftsanteilen ist zwar jederzeit eine Kündigung möglich, aber bis zur Auszahlung dauert es rund ein bis zwei Jahre.

In Unternehmen investieren

Besitzer von Aktien können flexibler agieren, sie können ihre Wertpapiere an jedem Handelstag verkaufen. Wer auf diese Weise nachhaltig investieren will, sollte sich aber gründlich mit dieser Thematik auseinandersetzen und Risikostreuung praktizieren. Einzelne Aktien von Anlagenherstellern sind trotz der guten Rahmenbedingungen tief abgestürzt, weil sie sich nicht gegen die in- und ausländische Konkurrenz durchsetzen konnten. Deshalb sollten Anleger mehrere Aktien aus diesem Bereich kaufen und sich nicht nur auf ein Land sowie auf die klassischen Anlagenproduzenten konzentrieren. Es gibt zum Beispiel auch Unternehmen, die einzelne Komponenten für die Anlagen herstellen und damit viel Geld verdienen. Die Risikostreuung können Sparer am leichtesten mit einem entsprechenden Investmentfonds verwirklichen, der durch einen breiten Anlagehorizont überzeugt.

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