Online Börse

Börsenkurse: Erfolgreich mit Aktien handeln

Viele Anfänger machen ihre ersten Schritte online an der Börse, bei sogenannten Forex- oder Börsenbrokern. Auf diesen Onlineplattformen können Börsenneulinge von zu Hause aus in den Handel mit Devisen und Aktien einsteigen. Alternativ dazu können sie auch bei der Filialbank nebenan oder bei einer Direktbank im Internet ein Depotkonto eröffnen. Der Börsenhandel über eine Brokerplattform ist aber gerade für Laien empfehlenswert. Bei den meisten Anbietern können Neukunden nämlich zunächst an einem Handelssimulator üben und sich mit den Grundfunktionen eines Wertpapierkontos vertraut machen, bevor sie ihr Geld tatsächlich investieren.

Wertpapierhandel für Einsteiger

Aktien & Wertpapiere

Wer eine Aktie erwirbt, wird zum Miteigentümer des betreffenden Unternehmens. Dementsprechend verdient er, wenn es dem Unternehmen gut geht. Verschlechtert sich die wirtschaftliche Situation aber, verlieren die Unternehmensanteile an Wert. Mit dem Aktienkauf spekulieren Anleger also auf den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens, mit dem Verkauf von Wertpapieren reagieren sie auf gegenteilige Trends. Dabei ist das Gewinnpotenzial nach oben offen, zumindest in der Theorie. Im Gegenzug laufen Anleger Gefahr, ihr Vermögen zu verlieren. Etwa, wenn sie dauerhaft falsch investieren oder wenn die Börsenkurse rapide abstürzen.

Privatanleger können aber nicht direkt an der Börse handeln. Das dürfen nur Banken und Börsenmakler, die sogenannten Broker. Sie müssen eine Lizenz erwerben, bevor sie im Wertpapierhandel tätig werden. Private Investoren hingegen benötigen ein Depotkonto bei einer Bank oder einen virtuellen Broker, über den sie online an der Börse spekulieren können. Welche Variante besser zu den eigenen Ansprüchen passt, lässt sich schnell ermitteln. Beispielsweise sind dem Börsenhandel über eine Bank von vorneherein zeitliche Grenzen gesetzt. Kaufen und verkaufen können Anleger nur innerhalb der normalen Banköffnungszeiten, in denen auch ihr Bankberater anwesend ist.

Dabei müssen sie ihn zunächst per Telefon oder E-Mail mit der gewünschten Aktion beauftragen und können unter Umständen nicht zeitnah auf Entwicklungen an den internationalen Börsen reagieren. Für Kunden, die sich nur sporadisch am Wertpapierhandel beteiligen wollen, ist ein Depotkonto bei der Hausbank sicher ausreichend. Einen ausführlichen Depot Vergleich können sie mit einem Onlinerechner vornehmen. Börseneinsteiger aber, die am liebsten in Echtzeit handeln wollen und bereit sind, sich in die entsprechende Materie einzuarbeiten, sind mit einem Nutzeraccount bei einem der Onlinebroker gut beraten.

Üben mit dem Demokonto

Brokerplattformen im Internet ermöglichen auch Anfängern einen schnellen Einstieg ins Devisen- und Aktiengeschäft. Hierfür müssen Neukunden zunächst ein Nutzerkonto anlegen. Viele Anbieter verlangen für die Einrichtung und Verwaltung des Depots übrigens keine Grundgebühr. Worauf der Kunde jedoch achten sollte, sind die Orderpreise, die mitunter stark variieren. Zusätzlich zum Preis pro Order müssen Nutzer eine Börsengebühr bezahlen, abhängig davon, ob sie im Inland, Ausland oder an einem außerbörslichen Handelsplatz tätig werden. Je nach Onlinebroker gibt es darüber hinaus bestimmte Besonderheiten und Einschränkungen, außerbörslicher Handel ist beispielsweise nicht überall möglich.

Außerdem gibt es Anbieter, bei denen sich die Orderpreise nach dem Auftragsvolumen richten. Ein Faktor, der vor allem für Vieltrader interessant sein dürfte. Andere Broker hingegen verlangen volumenunabhängige Festpreise oder staffeln die Gebühren. Für den Auslandshandel, beispielsweise in den USA, werden aber bei nahezu alle Onlinebroker ungleich höhere Gebühren fällig. Neue Nutzer sollten sich daher schon im Vorfeld überlegen, wie häufig und auf welchen Handelsplätzen sie vorwiegend investieren wollen. Im Gegenzug können Vieltrader bei einigen Handelsplattformen von umfangreichen Rabatten profitieren.

Wer erstmals online an die Börse geht, kann auf vielen Brokerplattformen zunächst einen Handessimulator oder ein sogenanntes Demokonto nutzen. Hier können sich Einsteiger mit den verschiedenen Funktionen ihres Accounts vertraut machen und ihre ersten fiktiven Transaktionen abwickeln, ohne dass sie dafür echtes Geld einsetzen müssten. Je nach Anbieter ist die Nutzung dieser Software zwar nicht kostenfrei, für Anfänger ist sie jedoch in jedem Fall empfehlenswert. Denn auch wenn die hohen Renditeversprechen der Aktienmärkte viele Neukunden anlocken, besteht beim Handel an der Online-Börse doch immer die Gefahr, das eingesetzte Guthaben wieder zu verlieren.

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