Private Rentenversicherung Rechner

Privatrente online berechnen

Zahlreiche Interessenten, die für ihr Alter vorsorgen möchten, lassen Angebote für eine private Rentenversicherung mit einem Rechner vergleichen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung zur Aufrechterhaltung des gewohnten Lebensstandards nach Eintritt in den Ruhestand kaum ausreichen. Deshalb gibt es immer mehr Nachfrage für eine Zusatzrente, die bei einem Renteneintritt mit 60 oder 65 Jahren die Versorgungslücke schließt. Für Freiberufler und Selbständige ist eine private Altersversorge erst recht unverzichtbar. Da die Leistungen der zahlreichen Anbieter stark voneinander abweichen, empfiehlt es sich, Ihre private Rentenversicherung mit einem Rechner ermitteln zu lassen.

Da es im Internet zahlreiche Rentenrechner gibt, die einerseits von den Anbietern selbst und andererseits von unabhängigen Vergleichsportalen stammen, ist es häufig möglich, die Höhe Ihrer künftigen Privatrente online berechnen zu lassen. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass mit dieser Berechnung die besten Rentenversicherungen ermittelt werden, ist darauf zu achten, dass alle vertraglichen Kriterien identisch sind.

Rentenversicherung

Wenn Sie Ihre private Rentenversicherung mit einem Rechner auswählen oder bereits vorhandene Angebote mit einem Rechner überprüfen möchten, ist es erforderlich, dass Sie bestimmte Rahmendaten des gewünschten Vertrages angeben, um ein zuverlässiges Vergleichsergebnis zu erhalten. Zunächst müssen Sie eine Entscheidung darüber treffen, ob Sie das Kapital für Ihre Rentenversicherung als Einmalzahlung aufbringen oder über Jahre ratierlich ansparen wollen. Bei einer Einmalzahlung ist deren Höhe zu beziffern. Wählen Sie ein Ansparen in Monatsraten, ist deren Höhe und die Dauer der Ansparzeit anzugeben. Desweiteren ist die Angabe Ihres Geburtsdatums und des Datums des gewünschten Vertragsbeginns erforderlich. Einige Rechner sehen zusätzlich eine Angabe dazu vor, ob eine Rentengarantiezeit, meist fünf oder zehn Jahre, oder ein zusätzlicher Hinterbliebenenschutz vereinbart werden soll. Dabei ist auch die Höhe der Kapitalleistung zu beziffern, die dem Bezugsberechtigten oder Erben des Versicherten im Falle seines Ablebens zufließen soll. Ausserdem kann oft angegeben werden, ob eine Beitragsrückgewähr für den Fall des Versterbens des Versicherten in der Aufschubzeit vereinbart werden soll.

Einen Rentenberechnung sinnvoll nutzen

Das Ergebnis eines Onlinevergleichs ist nur hinsichtlich der garantierten Monatsrente bzw. einer garantierten Kapitalabfindung aussagefähig. Soweit die Anbieter in ihren Prognoserechnungen Beträge nennen, die über die Garantieleistungen hinausgehen, sind diese Angaben unverbindlich und hängen vom Erfolg der Kapitalanlagen des Unternehmens ab, die entsprechende Überschüsse generieren. Außerdem spielt hier die Belastung des Vertrages mit Abschluss- und Verwaltungskosten eine erhebliche Rolle. Ein Sonderfall ist die fondsgebundene Rentenversicherung. Hier wird der Sparanteil der gezahlten Prämie in Fonds angelegt, wobei der Kunde im Regelfall eine Auswahl aus mehreren Fonds treffen und so die Anlagestrategie bestimmen kann. Der Versicherer führt die mit den Sparleistungen des Kunden erworbenen Fondsanteile als Sondervermögen in einem separaten Kapitalstock unabhängig vom sonstigen Anlagekapital des Unternehmens.

Wer seine private Rentenversicherung mit einem Rechner kalkulieren möchte, erhält bei einer Fondspolice kein aussagefähiges Ergebnis, da das Resultat und damit die Höhe der monatlichen Rentenzahlung bzw. einer Kapitalabfindung entscheidend von der Performance der Fonds abhängt, in die das Anlagekapital geflossen ist. Da dies von der Kursentwicklung der im Fonds enthaltenen Aktien oder Rentenpapiere abhängt, sind garantierte Ablaufleistungen nicht vorgesehen. Einige Anbieter sehen als Garantieleistung eine Rückgewähr der eingezahlten Beiträge vor, andere Unternehmen nennen bei der Fondspolice keinerlei verbindliche Zahlen. Wer die Ablaufleistung einer fondsgebundenen Rentenversicherung prognostizieren möchte, ist auf die Daten abgelaufener Verträge angewiesen, wobei die Resultate der Vergangenheit keinen Schluss auf künftige Resultate zulassen.

Bei der klassischen privaten Rentenversicherung lassen sich die Resultate insofern beeinflussen als jede Belastung des Vertrages mit Zusatzleistungen zu einer Reduzierung der Garantieleistungen führt. Das gilt für die Beitragsrückgewähr ebenso wie für die Vereinbarung einer Rentengarantiezeit oder einer Hinterbliebenenversorgung. Diese Elemente werden als Absicherung von Bezugsberechtigten und Erben gern eingesetzt, führen aber zu einer deutlichen Erhöhung der kalkulatorischen Risikoprämie und damit zur Minderung des kapitalbildenden Sparanteils.

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