Rentenversicherungsanstalt

Informationen zur Rentenversicherung

Die Rentenversicherungsanstalt ist die übergeordnete Stelle, bei der alle Rentenkonten für die gesetzliche Rentenversicherung geführt werden. Sie ist in verschiedenen Orten ansässig, die für den Bund zuständige Anstalt hat ihren Sitz in Berlin. Die monatlichen Beiträge, die sich aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil zusammensetzen, werden an die jeweils zuständige Rentenanstalt überwiesen. Dadurch verwaltet die Anstalt die riesigen Summen, die jeden Monat eingehen und an die Rentner ausgezahlt werden. Jeder Versicherungsnehmer kann sich bei Fragen zu seiner Rente direkt an seine zuständige Rentenversicherungsanstalt wenden.

Dazu benötigt er seine Sozialversicherungsnummer, die er entweder auf der Gehaltsabrechnung oder auf einem Zwischenbescheid findet. Die Sozialversicherungsnummer setzt sich zusammen dem Geburtsdatum, dem ersten Buchstaben des Nachnamens, und zwar des Geburtsnamens, einer Zahl für den Ort sowie einer Kontrollzahl. Mit diesen Angaben ist es nicht schwierig, die eigene Nummer für die Rentenversicherung im Kopf zu behalten.

Das Rentenkonto regelmäßig überprüfen

Rentenversicherung

Für alle Arbeitnehmer und Beitragszahler, die älter als 55 sind, erstellt die Rentenversicherungsanstalt alle drei Jahre einen Zwischenbescheid zur Höhe der zu erwartenden Rente. Dabei prüft sie gleichzeitig, ob Rentenlücken vorliegen, zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit, Krankheit oder einer vorübergehenden Beschäftigungslosigkeit als Hausfrau beziehungsweise Hausmann. Der Versicherte kann dadurch sein Rentenkonto aktuell halten und erfährt regelmäßig, ob alle Beitragszeiten erfasst wurden. Wer jünger ist als 55 kann sich über seine voraussichtliche Rentenhöhe mit einem Antrag informieren lassen. Der Antrag kann online auf der Seite der Rentenversicherungsanstalt gestellt werden. Wer bereits einen neuen Personalausweis mit Online-Funktion besitzt, kann sich auf der Seite anmelden und bekommt Einsicht in sein persönliches Rentenkonto.

Die Rentenversicherungsanstalt hält für alle Versicherten eine ausführliche Webseite bereit, auf der aktuelle Informationen zur Rente verfügbar sind. Ob Fragen zur Mütterrente, zur Rente mit 63 oder zur Riester Versicherung, hier sind die meisten Antworten übersichtlich zusammengestellt. Berufseinsteiger finden hier ebenso Informationen wie Familien oder Menschen, die kurz vor der Rente stehen. Für Rentner, die Geld zur Rente dazuverdienen müssen, sind die Auskünfte zur Hinzuverdienstgrenze von großer Bedeutung. Einen eigenen Bereich nehmen die Angebote der Rentenversicherung zur Rehabilitation ein. Neben der Rentenzahlung kann bei bestimmten Reha-Maßnahmen ein Zuschuss beantragt werden. Welche Voraussetzung für die Gewährung eines solchen Antrags vorliegen müssen, ist auf den Spezialseiten ersichtlich. Außerdem nimmt die Rentenversicherungsanstalt Stellung zu Presseartikeln und gibt wichtige Tipps für die finanzielle Absicherung im Rentenalter. Für ausführliche Informationen können Broschüren angefordert oder als PDF-Datei heruntergeladen werden. Damit kommt die Versicherungsanstalt für Renten ihrem Auftrag nach, für eine bestmögliche Altersrente zu sorgen.

Ohne private Altersvorsorge geht es nicht

Jeder Rentenversicherte, der die Auskunft über seine zu erwartende Rente eingeholt hat, wird schnell feststellen, dass die monatlichen Zahlungen im Alter keinesfalls ausreichen werden, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Dieser Fakt wird auch von der Rentenversicherungsanstalt ausdrücklich bestätigt. Sie rät jedem Versicherten, sich zusätzlich eine private Altersversorgung aufzubauen, um schmerzhafte finanzielle Einschnitte im Alter zu vermeiden. Je eher Arbeitnehmer sich um die private Absicherung kümmern, desto schneller können sie ein Polster aufbauen, das es ermöglicht, auch im Alter den gewohnten Lebensstil beizubehalten.

Zu den Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gehören neben der Anlage von Sparfonds und dem Abschluss einer Riester-Rente auch Investitionen in Aktien oder Wertgegenstände. Der Kauf von Immobilien kann ebenfalls eine sehr gute Absicherung für das Rentenalter sein. Ein eigenes Haus, für das der Rentner keine Miete zahlen muss und in dem er bis zum Schluss wohnen kann, bietet die Sicherheit, dass die Rente für den Lebensunterhalt ausreichen wird. Sollte der Betroffene zum Pflegefall werden, kann eine Heimunterbringung möglicherweise vermieden werden, wenn im Wohneigentum ein Zimmer für eine Pflegekraft aus Osteuropa zur Verfügung steht. Auch aus diesen Erwägungen ist der Erwerb eines eigenen Hauses oder einer eigenen Wohnung eine sinnvolle Maßnahme für das Leben im Alter.

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