Riester Rente Zulagen

Riester-Rente: Hohe staatliche Zulage

Vorsorgende sollten sollten sich die attraktiven Riester Rente Zulagen sichern. Alle Anspruchsberechtigen, die einen Riester-Vertrag abschließen, verzeichnen einen jährlichen staatlichen Zuschuss auf ihrer Police. Bei Eltern kann sich die Förderung im Laufe des Lebens dank hoher Kinderzulagen auf über 10.000 Euro summieren.

Grundzulage, Kinderzulagen, Berufseinsteigerbonus

Riester-Rente

Anspruchsberechtigte verbuchen mindestens die Grundzulage auf ihrem Vertrag. Diese beträgt momentan 154 Euro im Jahr. Dafür müssen Sparer nur ein Mal einen Dauerzulagenantrag bei ihrem Riester-Anbieter einreichen. Dieser Zulagenantrag lässt sich rasch ausfüllen, der Staat fordert nur einige persönliche Daten wie Steuer- und Sozialversicherungsnummer, Adresse und Geburtsdatum. Eventuell müssen Antragssteller Daten des Ehepartners und auf einem speziellen Formular ihrer Kinder hinzufügen. Wer diese Aufgabe erledigt, muss sich künftig um fast nichts mehr kümmern. Der Anbieter beantragt fortan bei der zuständigen staatlichen Behörde automatisch die Riester Rente Zulagen. Sparer sollten sich nur bei wichtigen Änderungen melden, etwa bei der Geburts eines Kindes oder bei einem Umzug.

Über den Grundzuschuss hinaus zahlt der Staat Riester Rente Zulagen für Eltern und Berufseinsteiger. Pro Kind und Jahr, in dem die Eltern Kindergeld von der Familienkasse empfangen, gewährt er 185 Euro. Wurde das Kind nach dem Jahreswechsel 2007/2008 geboren, zahlt er 300 Euro. Dieses Geld können auch nicht unmittelbar Anspruchsberechtigte wie Nicht-Verdiener erhalten, wenn der Ehepartner über eine Zulagenberechtigung verfügt. Bei einer solchen mittelbaren Anspruchsberechtigung können Nicht-Verdiener die Kinderzulagen beantragen, die Grundzulage bekommen sie nicht. Angesichts der hohen Kinderzulagen können sie aber allein damit eine ansprechende Altersvorsorge aufbauen. Darüber hinaus können Berufseinsteiger von einer einmaligen staatlichen Zulage in Höhe von 200 Euro profitieren. In diesen Genuss kommen alle ab dem 01.01.1983 Geborenen, die vor Vollendung des 25. Lebensjahres eine Riester-Police abschließen und anspruchsberechtigt sind.

Die Voraussetzungen: Anspruchsberechtigung, Riester-Vertrag, Eigenleistung

Nicht alle Menschen können die Riester Rente Zulagen beantragen, aber sehr viele. Dazu gehören sämtliche sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer, auch rentenversicherungspflichtige Selbstständige haben Anspruch auf das Geld. Zudem unterstützt der Staat Empfänger von Arbeitslosengeld und Arbetslosengeld 2, Bezieher von Krankengeld und Eltern in der Kindererziehungszeit. Die Zulage erhält selbstverständlich nur, wer eine zertifizierte Riester-Police anbietet. Zahlreiche Banken und Versicherungen vertreiben ein solches Produkt, Interessierte stoßen auf eine große und vielfältige Auswahl.

Zudem setzt die staatliche Zulage voraus, dass Sparer einen bestimmten Eigenbetrag leisten. Wie hoch dieser genau ausfällt, lässt sich mit einem Zulagenrechner ermitteln. Grundsätzlich fordert der Staat 4 % des Brutto-Einkommens, Vorsorgende können die Summe aber inklusive Zulagen berechnen. Bei einem Jahresgehalt von 20.000 Euro fallen somit nicht 800 Euro jährlich an, sondern für Kinderlose 646 Euro. Mit Kindern reduziert sich der Betrag drastisch. Bei einem jungen Kind sinkt er in diesem Beispiel auf 346 Euro. Mittelbar zulagenberechtigte Elternteile ohne Eigenverdienst müssen noch weniger zahlen: Sie müssen nur 60 Euro im Jahr überweisen, also geringe 5 Euro im Monat. Verfehlt jemand die jeweilige Summe, gewährt der Staat die Zulagen nur anteilig. Deswegen sollten Sparer immer darauf achten, dass sie genügend auf den Riester-Vertrag buchen. Sie sollten beispielsweise bei einer Gehaltserhöhung oder bei einem Wechsel in einen besser entlohnten Job prüfen, ob ihre Sparleistungen noch genügen.

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