Risikolebensversicherung Test

Test Risikolebensversicherung

Personen, die zur der Absicherung ihrer Familie oder zur Besicherung eines aufgenommenen Kredites einen Todesfallschutz benötigen, interessieren sich häufig für die Ergebnisse, die eine Risikolebensversicherung im Test erzielt. Risikolebensversicherungen gehören in den Bereich der reinen Risikoversicherung, bilden also kein Kapital und dienen regelmäßig ausschließlich dem Schutz der Bezugsberechtigten für den Fall des Todes des Versicherten innerhalb des vereinbarten Versicherungszeitraumes. Der Versicherungsbeitrag ist das Äquivalent für die Abdeckung des Risikos des Versterbens des Versicherten in der Versicherungszeit durch eine garantierte Todesfallleistung, die den bezugsberechtigten Hinterbliebenen oder einem Kreditgeber zufließt, der daraus die Rückzahlung eines dem Versicherten gewährten Darlehens erhält. Meist braucht man eine Risikolebensversicherung, wenn man eine Immobilie oder ein anderes langlebiges Wirtschaftsgut kaufen möchte. Banken und Sparkassen kombinieren eine entsprechende Finanzierung mit einer Risikopolice, die häufig als Restschuldversicherung bezeichnet wird.

Lebensversicherungen

Da die Konditionen eines derartigen Todesfallschutzes in bezug auf die Höhe der Versicherungsprämie stark voneinander abweichen können, lohnt sich ein Blick darauf, wie eine Risikolebensversicherung im Test abschneidet. Dabei kommt es entscheidend auf die nachfolgend dargestellten Einflussgrößen an, die die Höhe des Versicherungsbeitrages wesentlich bestimmen. Neben dem Geschlecht der versicherten Person und deren Alter spielt die Frage eine Rolle, ob der künftige Versicherte Raucher oder Nichtraucher ist. Ferner kommt es auf die Höhe der Versicherungssumme und die Laufzeit des Vertrages an. Schließlich ist zu beachten, welche Zahlungsweise (jährlich oder unterjährig, also beispielsweise monatlich) gewählt wird und ob die Versicherungsleistung während des Vertrages gleich hoch, steigend oder fallend sein soll. Ein Vergleich zwischen den Konditionen mehrerer Anbieter ist dann möglich, wenn jeweils identische Daten in ein entsprechendes Rechenprogramm eingegeben werden, das zahlreiche Versicherungsportale im Internet bereitstellen. Testsieger sind häufig Direktversicherer, die ihre Lebensversicherungen ganz oder vorwiegend nur im Internet oder auf einem sonstigen Korrespondenzweg anbieten und auf einen kostenaufwändigen Außendienst verzichten.

Die wichtigsten Überlegungen beim Versicherungsabschluss

Die Auswahl einer Risikolebensversicherung orientiert sich regelmäßig an dem Ziel, einen möglichst hohen garantierten Todesfallschutz zu einer möglichst niedrigen Prämie zu erhalten. Dabei lässt sich ein Risikolebensversicherung Test dazu verwenden, eine Vorauswahl günstiger Anbieter zu treffen, von denen dann ein individuelles Angebot angefordert werden sollte. Dies ist deshalb empfehlenswert, weil die in Versicherungsrechnern enthaltenen Offerten den individuellen Gegebenheiten des Interessenten nicht umfassend berücksichtigen können. So bewerten verschiedene Versicherer die Frage unterschiedlich, ob die zu versichernde Person Raucher ist. Auch etwaige Risikozuschläge für chronisch Kranke oder Personen mit gefährlichen Hobbys fallen individuell sehr verschieden aus.

Bei der Beitragsermittlung gilt es zu berücksichtigen, dass der höhere Bruttobeitrag durch die Verrechnung eines meist anfallenden Sofortrabattes oft erheblich reduziert werden kann. Entscheidend ist immer der Nettobetrag, der sich nach dieser Rabattierung ergibt, da dieser der tatsächlichen Prämiehöhe entspricht. Vielfach bieten Versicherer Verträge auf zwei verbundene Leben an. Dies dient dem Zweck des gegenseitigen Versicherungsschutzes für zwei Personen. Hier wird im Falle des Todes eines Versicherten die Versicherungssumme zugunsten des Überlebenden fällig. Sinn dieser Vertragskonstruktion ist es, Ehegatten oder Lebensgefährten gegen den Tod des anderen Partners abzusichern. Ob eine Versicherung auf zwei verbundene Leben günstiger ist als zwei getrennte Policen, ist individuell verschieden und bedarf einer Nachfrage beim jeweiligen Anbieter.

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