Sichere Anlage

Vermögen sicher und renditeträchtig anlegen

Viele setzen beim Sparen auf eine sichere Anlage: Sie wollen jedes Risiko eines Vermögensverlustes ausschließen. Diese Sicherheit bieten alle Geldanlagen, die unter die gesetzliche Einlagensicherung fallen. Sparer sollten aber nicht nur auf diesen Aspekt achten, sie sollten ihr Geld auch möglichst renditeträchtig anlegen. Eines ist klar: Wer Priorität auf die Sicherheit legt, kann keine Top-Renditen wie bei deutschen Aktien oder Staatsanleihen aus Brasilien erwarten. Sicherheit hat ihren Preis.

Mit einem ausführlichen Vergleich der Angebote lassen sich die Erträge aber maximieren.

Maximale Sicherheit dank Einlagensicherung

Geldanlage

In Deutschland und in allen anderen Staaten der EU gilt die gesetzliche Einlagensicherung, welche bei einer Bankenpleite Anlagebeträge bis zur Höhe von 100.000 Euro schützt. Dieser Sicherungsmechanismus greift jeweils pro Person und pro Bank. Beispiele: Ein Ehepaar hat bei einer Bank auf zwei separaten Konten jeweils 100.000 Euro angelegt, sie erhalten bei einer Insolvenz die Summen komplett erstattet. Hat ein Einzelner bei zwei Banken jeweils 100.000 Euro in eine sichere Anlage investiert und beide Institute gehen pleite, sind die gesamten 200.000 Euro Vermögen garantiert. Viele Banken bieten mit zusätzlichen Einlagensicherungsfonds auch für deutlich höhere Beträge Sicherheit.

Im Zuge der Euro-Krise hat die EU die Einlagensicherung standardisiert. Das liegt im Interesse der Sparer, sie können nun auch in anderen EU-Ländern eine sichere Anlage abschließen. Vielfach lohnt sich dies, da in einigen Staaten das Zinsniveau deutlich höher als in Deutschland liegt. Vorsicht sollten sie aber walten lassen, wenn sie bei einer Bank mehr als 100.000 Euro investieren wollen. Unter anderem in südeuropäischen Staaten zeichnen sich die Bankensysteme durch eine Anfälligkeit für Krisen aus, oftmals fehlen zusätzliche Sicherungsmaßnahmen. Für Beträge über 100.000 Euro bestehen deshalb Verlustrisiken.

Sicher und dennoch gut verzinst sparen

Die Einlagensicherung umfasst mehrere Anlagearten. So verdienen flexible Tagesgeldkonten Erwähnung. Kunden können jederzeit ihr Guthaben erhöhen oder sich die Gesamtsumme beziehungsweise Teilbeträge auf ihr Girokonto auszahlen lassen. Höhere Zinsen winken, wenn sich Sparer länger binden. Das realisieren sie mit Festgeldkonten, die sich mit einer Laufzeit zwischen wenigen Monaten und zehn Jahren abschließen lassen. Auch bei einem verzinsten Sparplan greift die gesetzliche Einlagensicherung, dieser eignet sich zum langfristigen Vermögensaufbau mit monatlichen Sparraten.

Bei allen Anlagetypen empfiehlt es sich, die Angebote möglichst vieler Banken miteinander zu vergleichen. Am Markt finden sich erhebliche Zinsunterschiede. Bestenfalls nutzen Sparer hierfür ein Vergleichsportal im Internet. Bei einem Festgeldrechner müssen sie beispielsweise nur die Sparsumme und die Laufzeit eingeben, das Portal zeigt daraufhin die besten Konten an. Anschließend können Anleger sofort online ein Konto eröffnen.

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