Sparen für Patenkind

Attraktive Geldanlage für das Patenkind

Sparen für das Patenkind: Viele Patentanten und Patenonkel wollen ihr Patenkind mit Geld beschenken, das später der Ausbildung oder anderem dienen soll. Dafür empfiehlt sich eine sichere und denn dennoch renditeträchtige Kapitalanlage auf den Namen des Beschenkten. Dann verfügt es am Ende nicht nur über die eingezahlten Beträge, sondern auch über Zinsen und Zinseszinsen. Insbesondere Tagesgeld und Festgeld sowie verzinste Sparverträge kommen für diese Zwecke infrage. Vom klassischen Sparbuch raten Verbraucherschützer dagegen ab, da die Banken nur Mini-Zinsen bieten.

Auch von Ausbildungsversicherungen sollten Paten die Finger lassen, die meisten lohnen sich finanziell nicht.

Einmalanlage und dauerhafte Sparbeträge

Geldanlage

Zuerst fragt sich, ob Paten nur ein Mal einen größeren Betrag oder über eine längere Zeit kleinere Summen schenken wollen. Im ersten Fall eignen sich Festgeldkonten mit Laufzeiten zwischen wenigen Monaten und zehn Jahren. Grundsätzlich gilt: je länger, desto höher der Zinssatz. Wer das Geld richtig anlegen will, sollte sich aber auch mit der aktuellen Zinssituation beschäftigen. Banken zahlen über die komplette Zeitspanne den ursprünglich vereinbarten Zinssatz. Steigt der Zins während der Laufzeit deutlich an, entgehen Sparern beträchtliche Erträge. Bei einem aktuell niedrigen Zinsniveau und wahrscheinlichen Zinssteigerungen sollten Paten deshalb eine kurze Laufzeit bevorzugen. Danach können sie das Geld zu einem dann höheren Zinssatz erneut anlegen. Offerieren die Institute dagegen momentan hohe Zinsen und sinken diese bald wieder, sollten sich Paten für ein langfristiges Festgeldkonto entscheiden.

Beim regelmäßigen Sparen für das Patenkind verdienen verzinste Sparverträge Beachtung. Gewöhnlich können Anleger bereits ab einem Monatsbetrag von rund 25 Euro einen solchen Sparplan eröffnen. Sie bezahlen über die komplette Laufzeit diesen Betrag ein und erhalten dafür festgelegte Zinsen. Vielfach arbeiten Banken mit Zinsstaffeln, in späteren Jahren gewähren sie höhere Zinssätze oder Bonuszinsen. Insgesamt überzeugen diese Sparpläne mit einem ansprechenden Zinseszinseffekt, Paten können ihr eingezahltes Geld nach und nach stark vermehren.

Eine weitere Möglichkeit besteht in Tagesgeldkonten. Der Vorteil liegt in der großen Flexibilität. Paten steht es frei, wann, wie häufig und wie viel sie auf das Konto einzahlen. Allerdings erhalten Sparer beim Tagesgeld geringere Zinsen als bei einem Festgeldkonto oder einem Sparplan. Deshalb sollten sie immer gewisse Summen ansparen und diese dann auf einem Festgeldkonto mit ansprechenderen Zinsen anlegen.

Angebote vergleichen: Möglichst hohe Zinsen

Bei allen diesen drei Varianten sollten Paten attraktive Angebote recherchieren, damit sie das Beste aus den Anlagebeträgen herausholen. Beim Tages- und Festgeld fällt das denkbar leicht, die Konditionen lassen sich auf einem Vergleichsportal rasch ermitteln. User müssen nur die Höhe der Zinssätze begutachten, wenn sie ein renditeträchtiges Sparen für das Patenkind realisieren wollen. Speziell beim Tagesgeld sollten sie aber darauf achten, ob es sich um eine Sonderaktion handelt. Viele Banken offerieren Neukunden für eine bestimmte Zeit einen erhöhten Zinssatz, später liegt er teilweise deutlich niedriger. Zudem interessiert, wie häufig Institute Zinsen ausschütten. Geschieht dies mehrmals im Jahr, entsteht unterjährig ein Zinseszinseffekt. Attraktive Sparpläne zu vergleichen, stellt eine größere Herausforderung dar, insbesondere bei gestaffelten Zinssätzen. Hier empfiehlt sich die Nutzung extra dafür konzipierter Vergleichsportale, welche die Zinszahlungen über die gesamte Laufzeit ausrechnen.

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