Top Fonds

Die Auswahl von guten Fonds

Mit Top Fonds lassen sich überragende Renditen bei der Geldanlage erzielen, die weit über der Verzinsung von herkömmlichen Spareinlagen bei Banken liegen. Allerdings erfordert es sowohl einiges Fachwissen als auch eine ständige Beobachtung der relevanten Kapitalmärkte, um sicherzustellen, dass ein Fonds tatsächlich die gewünschte Performance zeigt. Nur so ist es möglich, einen herausragenden Fonds zu identifizieren. Nachdem der Anleger Anteile an diesem Fonds gekauft hat, ist eine ständige Kontrolle von dessen Wertentwicklung erforderlich, um bei unerwartet negativen Entwicklungen ausreichend schnell mit dem Verkauf der Anteile reagieren zu können. Aus diesen Gründen eignet sich die Anlage in Fonds nur für Personen, die sich für den Kapitalmarkt interessieren, ein solides Wissen über grundlegende Zusammenhänge der Geldanlage besitzen und bereit sind, genügend Zeit in die Beschaffung und Auswertung von Informationen zu investieren.

Investmentfonds auswählen und vergleichen

Als Top Fonds bezeichnen Experten Fonds, die über viele Jahre eine herausragende Wertentwicklung zeigen. Häufig wird als Kriterium für die Exzellenz eines Fonds auch eine möglichst geringe Volatilität seiner Notierungen angeführt. Dabei können alle Arten von Fonds zu der Top Kategorie zählen. Für private Anleger kommen insbesondere Aktienfonds, Mischfonds und Rentenfonds in Frage. Aber auch Immobilienfonds sind für die Geldanlage von Privatpersonen empfehlenswert. Dabei ist allerdings zwischen geschlossenen und offenen Fonds zu unterscheiden. Aufgrund ihrer größeren Fungibilität sind offene Fond eher für private Sparer geeignete, weil ihre Anteile jederzeit frei gehandelt werden können.

Weitere Merkmale von ausgezeichneten Fonds

Um Top Fonds erkennen zu können, ziehen Anleger einen aussagekräftigen Vergleich heran, wie er in zahlreichen Fachzeitschriften und auf Finanzportalen im Internet veröffentlicht wird. Hier finden Interessierte Tabellen und graphische Darstellungen, mit deren Hilfe sich die Wertentwicklungen von verschiedenen Fonds in den vergangenen Jahren miteinander vergleichen lassen. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass diese Gegenüberstellungen ausschließlich zuverlässige Aussagen über die vergangene Performance der Fonds machen. Es ist zwar wahrscheinlich, dass Fonds, die sich in der Vergangenheit überdurchschnittlich gut entwickelt haben, auch in der Zukunft überzeugen werden, aber absolut sicher ist dies nicht. Darüber hinaus sollten Anleger auch auf die Höhe der Verwaltungsgebühr und des Ausgabeaufschlags achten. Top Fonds zeichnen sich nicht zuletzt auch durch geringe Verwaltungs- und Ausgabekosten aus. Wenn schon 3 oder mehr Prozent des Fondskapitals für diese Posten verwendet werden müssen, schmälert das die erzielbare Rendite erheblich.

Top Performer findet man sowohl unter den hochspezialisierten Fonds, die auf spezielle Länder, wie zum Beispiel die USA oder Griechenland, beziehungsweise Branchen setzen als auch unter breit aufgestellten Fonds. Experten raten seit einiger Zeit auch verstärkt zum Investment in sogenannte Passiv- oder Indexfonds. Dabei handelt es sich um Fonds, die mit ihrer Anlagenzusammensetzung und -gewichtung einfach einen bestimmten Index, wie zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones nachbilden. So benötigen sie im Gegensatz zum aktiv gemanagten Fonds kein kostspieliges Team, das den Fonds verwaltet und die Kapitalmärkte analysiert, um attraktive Investments zu finden. Die Vorteile dieser Passivfonds bestehen darüber hinaus auch darin, dass ihre Wertentwicklung besonders unkompliziert zu beobachten ist, weil sie mit der Performance des zugrundeliegenden Index übereinstimmt.

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